Hunde

Hunde und Menschen passen gut zusammen. Das hat sich schon in prähistorischen Zeiten herausgestellt. Der Hund ist im Regelfall bereit, sich dem Menschen unterzuordnen, den er als dominant empfindet. Diese Eigenschaft des Rudeltieres macht das Zusammenleben mit einem Hund angenehm. Der Hund folgt dem Menschen, den er einmal anerkannt hat, freudig auf seinen Wegen, auch wenn es in heutiger Zeit weniger um das gemeinsame Jagen in freier Natur geht als um den Spaziergang zwischen Häusern oder um den Gang ins Büro.

Hunde können als Wachhunde unliebsame Eindringlinge abschrecken. Sie können aber auch beruhigend und ausgleichend auf unsichere und gereizte Menschen wirken. Mit einer Ausbildung als Therapiehund sind Vierbeiner der dazu geeigneten Rassen gerne gesehene Helfer beim Umgang mit dementen oder psychisch kranken Patienten. Ein Hund kann dem Jäger oder dem Förster bei seiner Arbeit helfen oder im Büro für gute Stimmung sorgen. Wichtig ist, dass Hund, Mensch und Aufgabe zueinander passen. Verschiedene Hunderassen werden seit langer Zeit so gezüchtet, dass sie besonders wachsam und entsprechend misstrauisch gegenüber Fremden sind. Bei anderen Hunderassen überwiegt der Jagd- oder der Hütetrieb. Probleme zwischen Mensch und Hund haben oftmals ihre Ursache darin, dass bei der Anschaffung des Kameraden mit der feuchten Schnauze mehr auf Äußerlichkeiten als auf seine inneren Werte geachtet wurde. Nicht jeder kämpferisch veranlagte Wachhund passt in eine Familie mit kleinen Kindern und nicht jeder Jagdhund macht dem begeisterten Spaziergänger oder Jogger Freude.

Hunde gibt es in verschiedenen Größen, mit langem und mit kurzem Fell, aber auch mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Einige Hunderassen brauchen besonders viel Bewegung. Andere Hunde möchten beschäftigt werden. Am liebsten hätten sie eine Arbeit, bei der sie nicht nur ihre körperliche Beweglichkeit, sondern auch ihren Geruchssinn, ihre Augen und ihr Gehör einsetzen können. Andere Rassen bringen Hunde hervor, die eher ruhig veranlagt sind und es genießen, ausgiebig gestreichelt und umsorgt zu werden.